Steinbrücks Stinkefinger

Er hat wieder einmal zugeschlagen. Die Rede ist von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Da zeigt uns der Möchtegern-Merkel-Nachfolger doch tatsächlich den bösen Stinkefinger.

Angeblich sei diese Geste, die auf dem Titelblatt des Magazins der SZ zu sehen ist, eigenen Angaben zufolge ironisch gemeint. Doch damit ist er wieder einmal ins Fettnäpfchen getreten. Und Fettnäpfchen lässt der liebe Peer ja nun wirklich nicht aus.

Kein Wunder, dass es nun vor allem aus den Reihen der Regierungsparteien mächtig Schelte hagelt. Aber auch die eigenen Anhänger finden die Geste eher unglücklich.

Wir wollen mal Tacheles reden. Natürlich steht es jedem Deutschen, also auch Herrn Steinbrück, zu, seine eigene Meinung zu was auch immer zu äußern. Auch ein Herr Effenberg hat schon den berühmten Stinkefinger gezeigt. Doch da ging es um richtigen Männersport, wo eine solche Geste angebracht ist. In der faden Welt der Politik hat ein solcher Finger (es sei denn, er tritt bei den Piraten ein) eher nichts zu suchen.

Lieber Herr Steinbrück, man könnte meinen, Sie wären ein inoffizieller Mitarbeiter von Frau Merkel. Nie in der Geschichte gab es einen Kanzlerkandidaten, der der aktuellen Kanzlerin dermaßen beim Wahlsieg geholfen hat. Die Grünen leisten durch den Veggie-Day und Steuererhöhungen auch ihren Beitrag zum Wahlsieg Merkels.

Einzig und alleine die AfD und die Linken könnten vielleicht noch ein Fortschreiten der Schwarz-Gelben Regierungskoalition (was ja nicht die schlechteste Alternative für Deutschland ist, um mal Tacheles zu reden) ein bisschen gefährden.

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