Die Gleichmacher-Hannelore

Die Angestellten im Öffentlichen Dienst in NRW haben einen neuen Tarifabschluss: 5,6 Prozent mehr in zwei Jahren. Doch die liebe Hannelore (Kraft) hat diesen Abschluss natürlich nicht 1 zu 1 auf die Beamten umgesetzt. Ist das richtig oder falsch? Da wollen wir heute mal Tacheles reden.

Die Besoldungsgruppen bis A 10 bekommen diese Erhöhung auch, die übrigen (angeblich reichen) Beamten bekommen aber nur 2014 eine Erhöhung von satten 1 Prozent. Wäre ich Dienstgruppenleiter auf einer Polizeiwache (die sind in der Regel Hauptkommissar und damit A 11), würde ich mir in den Allerwertesten beißen. Die lieben Untergebenen, die A 9 oder A 10 sind, bekommen die fette Kohle und der liebe Vorturner geht (fast) leer aus. Die Gleichmacher-Hannelore hat also wieder einmal zugeschlagen. Dass der arme Dienstgruppenleiter dafür auch das Sandwich-Würstchen ist, weil er immer von oben und unten Druck bekommt, und er daher ein paar Euro mehr verdienen sollte, das sieht die liebe Hannelore nicht. Ob er vielleicht Alleinverdiener ist und damit auch nicht zu den reichen Beamten gehört, sieht sie auch nicht.

Wo ist da die Gerechtigkeit? Zählt in unserer Gesellschaft das Leistungsprinzip überhaupt nichts mehr? Ob der einzelne Dienstgruppenleiter durch Leistung an seinen Posten gekommen ist, sei mal dahingestellt, oft geht es im Beamtentum auch mit Dummheit und Schleimen, um da auch mal Tacheles zu reden. Aber rein obljektiv gesehen ist solch eine Entscheidung nicht gerecht.

Die lieben Beamten haben zudem auch keine wirkliche Möglichkeit, sich dagegen zu wehren. Streiken dürfen sie nämlich nicht! So, das war es für heute von Tacheles.biz! Das musste mal gesagt werden.

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